Influ… was? Blogger, Creator, Storyteller

Was mich wirklich immer wieder sehr viele von euch fragen: was mache ich hauptberuflich, was habe ich studiert, wie habe ich es hin bis zur Selbstständigkeit mit Instagram geschafft?

WIE schaffe ich es so viel zu reisen oder wie manage ich meinen Alltag zwischen mit PC-Arbeit, Email, Shootings und „Freizeit“?
Ihr wollt Tipps und Tricks?

Es gibt kein richtig oder falsch – aber vielleicht hilft euch dieser Blogbeitrag ja trotzdem ein bisschen indem ich erzähle, wie genau mein letztes Jahr diesbezüglich verlaufen ist 🙂

Also zunächst einmal, natürlich bin ich nicht morgens aufgewacht und dachte, oh bloggen wäre doch was tolles!
Ich habe es schon einfach IMMER geliebt, Fotos zu schießen, die richtige Perspektive zu suchen und Momente festzuhalten. Das gibt mir das Gefühl, sobald ich das Bild wieder und wieder anschaue, kann ich genau diesen perfekten Moment nocheinmal erleben.
Ich liebe es, meine Geschichte mit anderen zu teilen und naja.

Als ich im August 2017 angefangen habe, hatte ich noch keine Ahnung von all dem. Ich wusste nichteinmal, dass es soetwas wie KOOPERATIONEN gibt – eigentlich war es sogar die Idee meiner Schwester.
Wir haben unsere Profile öffentlich gemacht, täglich Bilder gepostet und natürlich – ganz wichtig: waren aktiv! Lasst Kommentare und Herzen auch auf anderen Profilen. Supported auch Andere. Ihr werdet sehen, wieviel Spaß es macht Gleichgesinnte zu unterstützen und je mehr ihr anderen Aufmerksamkeit schenkt, desto besser geht es euch damit und ihr bekommt sicher das ein oder andere Mal etwas zurück!

Meine Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin habe ich vor 3 Jahren abgeschlossen und mich ein knappes Jahr später zu einem Lehramtsstudium an der Kölner Universität entschlossen. Ich habe jetzt ein Semester pausiert, um mich voll und ganz auf meinen Beruf zu konzentrieren – es hat mich einfach total zerrissen, nicht mit vollem Herzen beim Studium dabei zu sein und nur halbherzig meinen Beruf auszuüben. Diesen Herbst 2019 möchte ich mein Studium wieder aufnehmen – es stehen ein paar Veränderungen an – Instagram wird aber weiterhin im Fokus stehen.

AUF KEINEN FALL kauft euch Follower! Kauft euch keine Likes oder Reposts! Letztendlich belügt ihr vor allem euch selbst – wie könnt ihr stolz auf das sein, was ihr erreicht habt wenn ihr es euch ERSCHUMMELT habt?!
Natürlich sehen es auch die Firmen und andere Profile, also ganz einfach: Finger weg davon, das habt ihr nicht nötig 🤷🏼‍♀️
Letztendlich muss es jeder für sich selbst entscheiden und ich verurteile auch Niemanden, aber ihr seht ja, ohne die Kauferei geht es auch!

Was ich ganz wichtig finde: bleibt ihr selbst, bleibt euch treu. Verstellt euch nicht, Niemand ist perfekt 🙏 natürlich sind viele Bilder gestellt, sogar ein ganz normales Selfie ist gestellt, weil man in die Kamera lächelt 😜 aaaaaber darum geht es nicht.
Vor allem: vergleicht euch nicht mit anderen. Natürlich erscheint das Gras bei anderen immer grüner.
Aber schaut doch eher mal darauf, was ihr alles habt! Was ihr in eurem Leben schon alles erreicht habt.

Fact: Die Stories sind da, damit euch eure Follower besser kennenlern können, nutzt sie ruhig um den Leuten zu zeigen WER ihr seid.
Findet etwas, was euch selbst ausmacht.
Naja, ich weiß bis heute nicht, was mich von anderen abhebt 😂🙏 also #stillsearching

Was ich persönlich ganz ganz wichtig finde neben täglichem Kontent und Aktivität ist eine hohe Bildqualität!
Investiert in gutes Equipment, achtet auch gutes Licht – am aller besten ist noch immer das Tageslicht.
Ich persönlich habe mich gegen eine Spiegelreflexkamera entschieden (vorerst) und mir ein besseres Handy zugelegt. Jetzt nutze ich das Huawei mate 20 pro und bin zu 100% überzeugt von der wahnsinnigen Qualität, die diese 3!!! Leica-Kameras produzieren.
Außerdem habe ich mir eine Gopro (Hero 5) und eine Drohne (Dji Spark) gekauft, um noch ein bisschen Abwechslung reinzubringen.

Dann: lasst euch nicht runterziehen von schlechter Reichweite oder wenig likes, da müsst ihr drüber stehen. Es gibt immer Phasen die sind besser und Phasen die sind schlechter. Denkt immer dran, ihr profiliert euch nicht über eure Reichweite!

Als kleines Fazit würde ich sagen: habt Spaß bei dem was ihr tut, lasst eurer Kreativität freien Lauf und bleibt einfach ihr selbst! 

Dann noch ein weiteres kleines Thema: ihr wisst, meine Reiselust ist groß und ich liebe es neue Orte zu erkunden. Aber dafür braucht man nicht immer unbedingt viel Geld ausgeben. Ich suche mir Schnäppchen raus, buche Last-Minute oder ganz früh im Voraus. Da ich nicht viel Wert auf Luxus lege, da wir im Urlaub sowieso immer unterwegs sind, suche ich mir ganz günstige Appartements raus, meistens eine kleine Wohnung in der man sogar noch selbst kochen kann. Natürlich ist meine Selbstständigkeit hierbei eine große Hilfe, ich muss mich weder an Ferienzeiten richten, noch meinen Urlaub einreichen. 

Aber im Großen und Ganzen seht ihr also, dass es nicht darauf ankommt, unmengen an Geld zu haben um sich einen Urlaub leisten zu können, sondern nur die „richtige“ Art und Weise.

Last but not least: das richtige Timemanagement ist alles. Ihr seid für euren Erfolg selbst verantwortlich. Nehmt nicht alles auf die leichte Schulter, natürlich gibt es Dinge, die nicht so viel Spaß machen und trotzdem müssen sie erledigt werden! Rechnungen, Steuer, Papierkram… Das alles gehört dazu. Versucht euch gut zu organisieren, mir helfen zum Beispiel immer kleine To-Do-Listen. Jeden Morgen versuche ich mir aufzuschreiben, was an diesem Tag noch erledigt werden muss und mache mir einen kleinen Zeitplan.

Ihr Lieben, ich hoffe ich konnte euch einen kleinen Einblick in meinen Alltag gewähren und euch vielleicht sogar ein paar Tipps geben, die ihr vielleicht sogar gebrauchen könnt. 

2 Kommentare zu „Influ… was? Blogger, Creator, Storyteller

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